Leopold Federmair
DER BEDEUTENDE UND SEIN FACHMANN

Mit einem Lob der Eitelkeit 
und einem Tadel des Neids
Reihe: „Reden über das
Schreiben“; Band1
März 2011
112 Seiten / 118x183
ISBN 978-3-9502828-6-3
Preis: EUR 18,70
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DER BEDEUTENDE UND SEIN FACHMANN / Leopold Federmair

Wer entscheidet, was bedeutend ist? Jeder für sich selbst? Ja, aber niemand kann sich medialen Einflüssen ganz entziehen, und es gibt einen Kanon von Bedeutendem, der weniger Bedeutendes ausschließt. Jeder Kanon ist das Ergebnis gesellschaftlicher Diskussionen. Dabei treten Leute auf, die dekretieren, was bedeutend zu sein hat.

 

Der Autor und Übersetzer Leopold Federmair betätigt sich auch als Literaturkritiker, aus Zwang und aus Neigung. Unvermeidlich, daß er sich dabei auch Feinde macht. In diesem Buch erzählt er von einem Streitgespräch mit dem Dichter Franz-Josef Czernin sowie von den Umständen, in denen es sich ergab. Die Umstände sind die eines zunehmend kommerzialisierten, aber auch zunehmend spezialisierten Literaturbetriebs, der die Selbstinszenierung der Autoren, die er vermarktet, fordert und fördert. Federmair sah sich daher zu einem (nicht ganz unironischen) Lob der Eitelkeit verleitet. Und fand es nötig, diesem Lob eine Kritik des Neids an die Seite zu stellen, nachdem er diesen als Hauptwaffe des Terrors der Ökonomie entdeckt hat.

 

Informationen zum Autor:

Leopold Federmair

 

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